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  • Rette die Mini-Münchner Olfaktorie und das Fernsehstudio!

    Die Olfaktorie ist einer der Betriebe, die über "WirWunder" gerettet werden können.

    Der Förderverein Spielstadt Mini-München hat eine Spendenaktion gestartet. Denn noch immer braucht die Spielstadt Geld. Zwar kursieren regelmäßig Medienberichte, dass Mini-München gerettet sei. Fakt ist aber: Die finanziellen Mittel der Spielstadt wurden um die Hälfte gekürzt. So lässt sich nur eine “Basisversion” der Spielstadt finanzieren. Doch auch hier mangelt es noch immer an Geld: Laut dem Veranstalter bräuchte es noch mindestens 50.000 Euro, um die Spielstadt in einer solchen “Basisversion” stattfinden zu lassen.

    Ohne dieses Geld könnten beliebte Betriebe wie das Fernsehstudio möglicherweise nicht mehr Teil von Mini-München sein. Zweifellos würde der Spielstadt etwas fehlen, wenn die Mini-Münchner*innen nicht mehr jeden Abend das Fernsehprogramm “MüTiVi” im Kino ansehen könnten. Doch auch für andere Betriebe braucht die Spielstadt noch finanzielle Mittel. Beispielsweise für die Olfaktorie, wo die Gerüche der Spielstadt in Parfüms umgewandelt werden.

    Wir als Förderverein wollen das nicht hinnehmen. Du auch nicht? Dann hilf mit deiner Spende, die Spielstadt Mini-München 2026 möglich zu machen! Auf Betterplace kannst du genau entscheiden, welchen Betrieb der Spielstadt du finanziell unterstützen möchtest.

    Das Besondere: Vom 8. April bis zum 10. April 2026 veranstaltet die Sparkasse auf WirWunder eine Verdoppelungsaktion und Mini-München ist dabei. Spenden werden also bis zum 10. April 2026 verdoppelt. Das heißt, noch mehr Geld kommt Mini München zugute. Und schnell sein lohnt sich, da es nur ein begrenztes Budget gibt und sich die Chance auf eine Verdopplung damit erhöht.

    Und wenn du noch mehr tun möchtest, verschenke doch Mini-München zu Ostern! Es sind zwar nur noch 4 Monate bis zum Beginn von Mini-München. Doch in der Spielstadt können Spendengelder bis zuletzt eingesetzt werden. Du kannst also jederzeit einen relevanten Beitrag für Mini-München leisten!

  • Mini-München im Osterkörbchen

    Du suchst zu Ostern noch nach einem Geschenk für befreundete Mini-München-Fans? Dann schenk doch eine Spende. So kannst du ein größeres Mini-München 2026 ermöglichen!

    Wie das geht? Lade hier einfach den Gutschein herunter, wähle den Spendenbetrag und den Inhalt. Dann kannst du direkt über die Spendenplattform WirWunder spenden oder alternativ an unser Vereinskonto überweisen! Zum Schluss steckst du den Gutschein in einen schönen Umschlag und ab geht’s in den Osterkorb!

    Wir freuen uns über jede Unterstützung. Frohen Frühling!

  • Felix, der Chemiker aus der Forschungsstadt

    Es ist der Sommer 1998, als Felix Bourier zum ersten Mal in die Spielstadt kommt. Auf einem Plakat hat er ein paar Tage vorher den Slogan gelesen: “Werde Bürgermeister in Mini-München!” Das hat ihn interessiert.

    Bei seinem ersten Besuch in der Spielstadt ist der damals 11-Jährige erstmal etwas überfordert. Er braucht eine Weile, um sich zurecht zu finden. “Ich habe dann angefangen, im Gasthaus ‘Zur Fetten Sau’ zu arbeiten und musste dort Gemüse scheiden”, erinnert sich Felix heute. Dort habe er beobachtet, wie ein paar andere Kinder heimlich MiMüs aus der Kasse stehlen. Das habe er nicht so toll gefunden.

    In der Spielstadt fürs Leben lernen

    Doch mit der Zeit versteht Felix immer besser, wie das Leben und Arbeiten in der Spielstadt funktioniert. Er beginnt, regelmäßig in der Buchbinde-Werstatt zu arbeiten. Dort versucht er wieder und wieder, das perfekte Buch herzustellen. Ob das geklappt hat, da ist er sich heute unsicher.

    Zwei Jahre später, beim nächsten Mini-München, landet Felix schließlich in der Forschungsstadt. Er nimmt an Mikroskopie-Workshops teil und hat Spaß daran, Wassertierchen zu suchen. Gleichzeitig übernimmt der mittlerweile 13-Jährige auch Betreuer-Aufgaben, er kümmert sich beispielsweise um jüngere Kinder. Das Lernen und Arbeiten in der Forschungsstadt ist ein starker Kontrast zu seiner Erfahrung in der Schule: Dort fühlt Felix sich eher unwohl, beschreibt sich selbst eher als Außenseiter. “Ich hatte damals eigentlich keinen Bock auf Schule”, erinnert Felix sich heute. In Mini-München hingegen kann er sich ausprobieren und kommt schnell mit anderen Kindern ins Gespräch.

    Vom Kind zum Betreuer

    Irgendwann ist Felix zu alt, um in Mini-München mitzuspielen. Weil er sich damit aber nicht einfach abfinden möchte, beginnt er als Betreuer mitzuarbeiten. Seitdem ist er Co-Leiter in der Forschungsstadt. Im echten Leben studiert er Chemie und promoviert schließlich. In Mini-München wiederum kann er dieses Wissen gut einbringen: Dort gibt er Workshops zu unterschiedlichen Themen aus den Naturwisschenschaften. Beispielsweise beobachtet er mit den Kindern Libellen und Fische oder erklärt ihnen, wie man die Dichte von Wasser durch Wasser oder Salz verändert. Gleichzeitig unterstützt er Kinder und Jugendlichen dabei, in Mini-München eine Doktorarbeit zu schreiben. Denn wer in der Spielstadt promoviert wird, kann Kinder-Professor werden und andere Kinder unterrichten.

    Mini-München als Ort der Selbstermächtigung

    Das Tolle ist für Felix, dass sich in der Spielstadt Kinder und Betreuer auf Augenhöhe begegnen könnten. “Einerseits braucht es zwar wirklich eine gewisse Strenge aus Sicherheitsgründen,” berichtet Felix. Denn sie würden in den Workshops mit echten Chemikalien arbeiten. Gleichzeitig sei das Tolle aber, das man sich selbst dabei nicht so ernst nehmen müsste. “Letztes Jahr haben wir mit den Kinder-Professoren Gehirn-Pudding gemacht und den verkauft,” so Felix.

    “Als Kind musst du in Mini-München im Team arbeiten und auch wirklich Verantwortung übernehmen.” – Dr. Felix Bourier

    Fast dreißig Jahre nach seinem ersten Mini-München ist Felix noch immer ein Fan von der Spielstadt. Denn man lerne dort andere Dinge als in der Schule: “Beispielsweise musst du als Kind in Mini-München im Team arbeiten und auch wirklich Verantwortung übernehmen.” Die Kinder seien dabei oft mit anderen Kindern in Kontakt, die teils einen vollkommen anderen Bildungsstand hätten und andere Stärken und Schwächen. Das wiederum sei eine gute Vorbereitung auf das echte Leben, so der Chemiker.

    Aus diesem Grund setzt er sich dafür ein, dass die Spielstadt erhalten bleibt. Als im Herbst 2025 unklar ist, ob die Spielstadt weiterhin stattfinden kann, ist Felix eines der Gründungsmitglieder des Fördervereins. “Für uns war Mini-München nie nur ein Spiel, sondern eine erste Lektion in Demokratie, Kunst und Kultur”, so Felix.

  • Veranstaltungshinweis: Filmpremiere der Mini-Münchner Planungswerkstatt

    Veranstaltungshinweis: Filmpremiere der Mini-Münchner Planungswerkstatt

    Im Fat Cat (ehemaliger Gasteig) findet man das Mini-München Stadtplanungsbüro, wo sich Mini-Münchner:innen auch zwischen den Mini-München-Jahren mit ihrer Spielstadt besprechen. Denn für sie ist nach Mini-München vor Mini-München, und so geht es zeitnah mit der Planung los, was man denn so verbessern könnte für die nächste Spielstadt. Beispiele für umgesetzte Ideen aus der Planungswerkstatt sind der Bus, das Elternvisum oder auch der Essenslieferdienst Mini Rando. Regelmäßig finden Kooperationen wie z.B. Filmprojekte statt. Außerdem vertreten sie Mini-München auf dem spielstadtdiplomatischen Parkett gegenüber anderen Spielstädten, aber auch in der der großen Stadtpolitik.

    Natürlich ist auch die Frage nach möglichen Spielorten immer ein Thema im Stadtplanungsbüro. In den vergangenen Jahren haben sich die Kinder im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung ein Konzept für einen dauerhaften Kinderkulturort entwickelt. Darüber entstand auch ein Kurzfilm, der am 10.12. vorgestellt wird. Die Kinder im Stadtplanungsbüro haben uns gebeten, die Einladung zu teilen – das machen wir doch gerne!

    • Mittwoch, 10. Dezember 2025, 16:00 – Einlass 15:30
    • Eintritt Frei
    • FatCat, Raum 0131 (Rosenheimer Straße 5, ehemaliger Gasteig, S Rosenheimer Platz)

    Im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats am 21.9.2022, wo Kinder aus dem Architektur- und Stadtplanungsbüro ihre Pläne für einen festen Ort von Mini-München vorstellten, wurde die Stadtverwaltung auf Antrag der Stadtbaurätin Frau Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk beauftragt, einen dauerhaften Ort für Mini-München zu finden.

    Daraufhin starteten ab Anfang 2023 im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung die Planungen der Kinder für ein erweitertes Konzept der Spielstadt, sozusagen für einen ganzjährigen, öffentlich und stadtweit betriebenen Kinderkulturort in Fröttmaning.

    In diesem Rahmen entstanden, im Austausch mit Münchner und Wiener Architekt:innen sowie des Planungsreferats und Pädagog:innen von Kultur & Spielraum e.V., Planungspapiere, detaillierte Baumodelle und zu guter Letzt noch ein Kurzfilm, der zu Visionen einladen soll, wie der Betrieb einer solchen Einrichtung ausschauen könnte, der von Kindern mitorganisiert wird.

    Dazu berichten wir über den Verlauf unserer Planungen, wen wir dabei alles kontaktiert und getroffen haben und wollen mit euch darüber reden, wie es weitergehen könnte. Noch steht ja alles in den Sternen.

    Mit den besten Grüßen
    Marie, Liberty, Luisa, Richard, Alexander, Leopold, Elias, Constantin, Tim
    im Namen des Rests der Filmbelegschaft des Amts für Stadtgestaltung

    PS: Wir laden ebenso herzlich alle Politiker:innen und Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung, die sich mit Mini-München befassen, sowie alle fachlich wie pädagogisch Interessierten zur Filmvorführung und zum Gespräch ein. Bringt auch gerne eure Freund:innen und Eltern mit.

  • Post vom Finanzamt – wir sind gemeinnützig!

    Briefe vom Finanzamt macht man selten mit Freude auf – dieses Mal ausnahmsweise schon.

    Wir haben nämlich den Freistellungsbescheid erhalten – und sind damit nun offiziell ein gemeinnütziger Verein. Heißt: Wir dürfen Spenden annehmen und Spender:innen dürfen diese – im von den Steuergesetzen festgelegten Rahmen – von der Steuer absetzen.

    Wenn du also dieses Jahr Mini-München noch etwas Geld zugute kommen lassen magst, darfst du das sehr gerne tun. Details findest du unter Spenden.

    Auch mit der Eintragung des Vereins kann es nun weitergehen: Die nächsten Schritte sind Notar und Registergericht, damit wir bald den Titel “e.V.” tragen können.

  • Unser Verein in der BR-Abendschau

    Unser Verein in der BR-Abendschau

    Am 27.11.2025 hat der Bayerische Rundfunk in der Abendschau die Finanzierungsproblematik von Mini-München 2026 thematisiert und neben einigen Stadtpolitiker:innen auch mit unserem Vorstand gesprochen.

    Dabei konnten wir erklären, dass Mini-München 2026 eben doch nicht ganz gerettet ist, sondern im Vergleich zu den Vorjahren noch einiges Geld fehlt:

    Die Stadt München hat Mini-München 500.000€ zugesagt, das ist ein Commitment. Aber: Auf der anderen Seite ist es auch eine Kürzung um 500.000€

    Sarah Schmid, Vorstand Förderverein Spielstadt Mini-München

    Vielen Dank an den BR für das Interview!

    Hier geht’s zum Video in der ARD Mediathek!

  • Basisfinanzierung für Mini-München 2026 gesichert – ca. 400.000€ fehlen noch

    Juhuuu, Mini-München findet vom 3. bis 21. August 2026 statt!

    Der erste Schritt ist geschafft! Nachdem Mini-München schon fast vor dem Aus stand, gelang diese Woche die Kehrtwende. Stadträt:innen aller Fraktionen bekannten sich zum Fortbestehen der erfolgreichen Spielstadt. Zehntausenden Münchner Kindern fällt ein Stein vom Herzen.

    Wir danken allen Stadträt:innen, die sich seit Monaten dafür einsetzten, dass Mini-München stattfinden kann! Nachdem praktisch monatlich reihum von jeder Fraktion die Rettung verkündet wurde, sah es bis Montag noch so aus, als ob die Spielstadt doch dem Rotstift zum Opfer fällt. Doch dann gelang der Durchbruch. Ein Grundstein für die Finanzierung ist nun gelegt!

    Danke auch an den Stadtrat für die Bemühungen, einen geeigneten Spielort zu finden! Die Fachleute werden in den nächsten Wochen die verschiedenen Varianten auf ihre Eignung prüfen. Wir sind sicher, dass die Spielstadt wieder genauso toll und aufregend wird, wie in den vergangenen 45 Jahren!

    DASS Mini-München stattfindet, ist also jetzt klar.
    WIE Mini-München stattfindet, hängt nun von den Münchner:innen ab. Gut die Hälfte der Infrastrukturmittel sollen von der Stadt bereitgestellt werden. Im Klartext: es fehlen ca. 400.000 Euro für eine Spielstadt, die allen Münchner Kindern die Chance zum Mitspielen bietet. Ein kostenfreier Zugang muss erhalten bleiben. Es darf nicht der Geldbeutel entscheiden, ob jemand mitspielen kann!

    Deswegen freuen wir uns weiterhin über deine Unterstützung!

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    • Folge unserem Instagram-Kanal und teile die Inhalte – mehr Sichtbarkeit heißt mehr Mini-München!

    Langfristig fordern wir

    Das Format muss eine feste Position im städtischen Haushalt bekommen, um Planungssicherheit und Kontinuität zu garantieren. Hunderte Münchner Familien richten ihre Ferienplanung weit im Vorfeld nach diesem Event aus. Es kann nicht sein, dass ein über vierzig Jahre lang erfolgreich betriebenes Ferienprogramm für zehntausende Münchner Kinder jedes Mal “überraschend” in der Bedarfsplanung auftaucht und es zu einer Zitterpartie wird, ob die Spielstadt stattfindet oder nicht.

    Die Spielstadt muss auf solide Beine gestellt werden und darf auch nicht “privatisiert” werden. Die städtische Hauptverantwortung muss in jedem Fall beibehalten werden. Die Finanzierung der Spielstadt soll mehrheitlich durch die Stadt erfolgen – ergänzt, aber nicht ersetzt, durch Sponsoren, Fördermittel und Drittgelder.

    Verhältnismäßigkeit bei finanziellen Kürzungen: Mini-München findet ohnehin nur alle zwei Jahre statt und bietet zehntausenden Kindern ein nirgendwo sonst zu findendes Erlebnis an Teilhabe und Selbstwirksamkeit. Auch und gerade für Kinder aus Familien, die sich nicht alles leisten können. Mini-München steht für soziale Teilhabe und Zukunftschancen. Die Appelle der Politik gegen gesellschaftliche Spaltung dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben. Mini-München ist ein Ort gelebter Demokratie, der billiger nicht zu haben ist. Pfennigfuchserei ist hier fehl am Platz.