Basisfinanzierung für Mini-München 2026 gesichert – ca. 400.000€ fehlen noch

Juhuuu, Mini-München findet vom 3. bis 21. August 2026 statt!

Der erste Schritt ist geschafft! Nachdem Mini-München schon fast vor dem Aus stand, gelang diese Woche die Kehrtwende. Stadträt:innen aller Fraktionen bekannten sich zum Fortbestehen der erfolgreichen Spielstadt. Zehntausenden Münchner Kindern fällt ein Stein vom Herzen.

Wir danken allen Stadträt:innen, die sich seit Monaten dafür einsetzten, dass Mini-München stattfinden kann! Nachdem praktisch monatlich reihum von jeder Fraktion die Rettung verkündet wurde, sah es bis Montag noch so aus, als ob die Spielstadt doch dem Rotstift zum Opfer fällt. Doch dann gelang der Durchbruch. Ein Grundstein für die Finanzierung ist nun gelegt!

Danke auch an den Stadtrat für die Bemühungen, einen geeigneten Spielort zu finden! Die Fachleute werden in den nächsten Wochen die verschiedenen Varianten auf ihre Eignung prüfen. Wir sind sicher, dass die Spielstadt wieder genauso toll und aufregend wird, wie in den vergangenen 45 Jahren!

DASS Mini-München stattfindet, ist also jetzt klar.
WIE Mini-München stattfindet, hängt nun von den Münchner:innen ab. Gut die Hälfte der Infrastrukturmittel sollen von der Stadt bereitgestellt werden. Im Klartext: es fehlen ca. 400.000 Euro für eine Spielstadt, die allen Münchner Kindern die Chance zum Mitspielen bietet. Ein kostenfreier Zugang muss erhalten bleiben. Es darf nicht der Geldbeutel entscheiden, ob jemand mitspielen kann!

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Langfristig fordern wir

Das Format muss eine feste Position im städtischen Haushalt bekommen, um Planungssicherheit und Kontinuität zu garantieren. Hunderte Münchner Familien richten ihre Ferienplanung weit im Vorfeld nach diesem Event aus. Es kann nicht sein, dass ein über vierzig Jahre lang erfolgreich betriebenes Ferienprogramm für zehntausende Münchner Kinder jedes Mal “überraschend” in der Bedarfsplanung auftaucht und es zu einer Zitterpartie wird, ob die Spielstadt stattfindet oder nicht.

Die Spielstadt muss auf solide Beine gestellt werden und darf auch nicht “privatisiert” werden. Die städtische Hauptverantwortung muss in jedem Fall beibehalten werden. Die Finanzierung der Spielstadt soll mehrheitlich durch die Stadt erfolgen – ergänzt, aber nicht ersetzt, durch Sponsoren, Fördermittel und Drittgelder.

Verhältnismäßigkeit bei finanziellen Kürzungen: Mini-München findet ohnehin nur alle zwei Jahre statt und bietet zehntausenden Kindern ein nirgendwo sonst zu findendes Erlebnis an Teilhabe und Selbstwirksamkeit. Auch und gerade für Kinder aus Familien, die sich nicht alles leisten können. Mini-München steht für soziale Teilhabe und Zukunftschancen. Die Appelle der Politik gegen gesellschaftliche Spaltung dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben. Mini-München ist ein Ort gelebter Demokratie, der billiger nicht zu haben ist. Pfennigfuchserei ist hier fehl am Platz.